Evangelische Johanneskirche Köln Brück

RECORDARI

eine klangliche Reflexion zwischen Erinnerung und Innovation
mit Blockflöten, Orgelpfeifen & Elektronik

RECORDARI ist eine Auseinandersetzung mit den vielfältigen Möglichkeiten der zeitgenössischen Musik und der Suche nach neuen Ausdrucksformen jenseits konventioneller Strukturen. Die präsentierten Werke regen dazu an, Gedankengänge zu erfrischen, musikalische Erinnerung im Raum zu erfahren und die klangliche Vielfalt unserer Welt zu entdecken.

Wir lassen uns auf eine faszinierende musikalische Reise mitnehmen. Um uns entfaltet sich eine Welt der musikalischen Experimente, während teils vertraute, teils ungehörte Klänge die ehrwürdigen Mauern durchdringen. Elektronische Landschaften verschmelzen mit sanften Tönen traditioneller Blockflöten, und wir werden Zeugen einer Verschmelzung von Erinnerung und Zukunft. Wir spüren, wie die Musik durch die Luft schwebt und unser kritisches Denken anspricht. Während wir in diese Welt eintauchen, reflektieren wir über Vergangenes, die Transformation dessen und entdecken neue Perspektiven auf vertraute Klänge. Es ist ein Erlebnis, das unseren Horizont erweitert und uns dazu inspiriert, die vielfältigen Schattierungen der zeitgenössischen Musik zu ertasten.

Blockflötistin, Medienkünstlerin und Kuratorin
Verena Barié präsentiert mit RECORDARI eine fesselnde Sammlung von Werken, die sich durch ihre klanglichen Experimente und Innovationen auszeichnen. Durch die kreative Exploration neuer Klangwelten überschreiten die Kompositionen traditionelle Grenzen und streben nach emotionalen Ausdrucksformen. Die Stücke integrieren akustische Instrumente mit elektronischen Elementen, wodurch eine vielschichtige und facettenreiche Klanglandschaft entsteht. Dabei bedient sich Barié experimenteller Interpretationstechniken wie der Verwendung von field recordings, digitaler Prozessierung und der Manipulation von Klangquellen. Der Raum wird als klangliche Dimension genutzt, wodurch eine immersive und dynamische Hörerfahrung geschaffen wird. Darüber hinaus reflektieren die Werke auf vielfältige Weise über die Konzepte von Erinnerung, Transformation und Wandel und laden das Publikum ein, sich auf ein dynamisches Hörerlebnis einzulassen, um neue Perspektiven in vertrauten Klängen zu entdecken.


INFO:
Eintritt Frei
Bei schlechtem Wetter wird das Konzert in der Kirche statt finden

PROGRAMM:

Porcelain expanding (2020)
Markus Jackson (*1994, Neuseeland)
für zwei Blockflöten und einen Interpreten

SPIRAL (1968)
Karlheinz Stockhausen (1928-2007)

FOURsix (1992)
John Cage (1912-1992)
mit Blockflöten und Vogelflöten, Sampler, Senza Manuale

AWAY (2009-2018)
Anne La Berge (*1955)
für Performer und MaxPatch

Dancing with the Inner Silence (2020)
Wilma Pistorius (*1991, Südafrika)
Für Großbass Pätzold und Ganassi Altflöte
mit Elektronik von Verena Barié (2024)

Spielstätte

Evangelische Johanneskirche Köln Brück